Mikao Usui 1865 - 1926





                  
Mikao UsuiDie ersten Jahre
Ich beziehe mich im Folgenden vor allem auf die Texte von Bowling (2003), King (ohne Jahresangabe), Rand (2002) und Rivard (2001 und 2003). Andere Quellen habe ich entsprechend gekennzeichnet.

Der Begründer des Reiki, Mikao Usui, wurde am 15. August 1865 in Japan geboren. Er war Buddhist, und dies hat die Entwicklung des Reiki-Systems sehr stark beeinflusst. Er begann seine buddhistische Ausbildung als Vierjähriger im Kurama-Tempel in der Nähe von Kyoto, dem eine Klosterschule angeschlossenen ist.


Er befasste sich dort auch intensiv mit „Kiko“, der japanische Variante des Qi Gong. Mit Hilfe von Atemübungen, Meditationen und langsamen Bewegungen lernt man dort, bewusst mit der Lebensenergie „Ki“ zu arbeiten.

Als er in seinen Zwanzigern war, hatte er bereits den höchstmöglichen Grad in einer Kampfsportart namens Yagyu Ryu - Schwertkunst der Samurai – erreicht, deren Studium er mit 12 Jahren angefangen hatte.

Ebenso erlangte er weitere hohe Grade in verschiedenen anderen alten japanischen Kampfkünsten. Er war bekannt für seine Sachkenntnis und wurde von anderen bekannten Kampfkunstmeistern aufs höchste respektiert.

Usui heiratete um die Jahrhundertwende herum eine Frau namens Sadako Suzuki, ihr Sohn Fuji wurde 1908 geboren, 1913 ihre Tochter Toshiko. Toshiko starb 1935, Fuji 1946.



 Haupttempel auf dem Berg Kurama, genannt "Honden" 1

nach oben







Auf der Suche nach Wissen

Usui war vielseitig interessiert und lernte begierig. Auf seinem Gedenkstein steht, dass er ein talentierter, hart arbeitender Student war, der gerne las, und dessen Wissen über Medizin, Psychologie, Wahrsagen und Theologie der Religionen auf der ganzen Welt sehr umfassend war. Seine Wissbegierde ließ ihn auch viele Reisen innerhalb Japans, aber auch nach China, Amerika und Europa machen.

Er studierte Traditionelle Chinesische Medizin sowie westliche Medizin, Numerologie und Astrologie, außerdem besaß er Wissen über die Entwicklung psychischer und hellseherischer Fähigkeiten.

Usui übte viele verschiedene Berufe aus, er war unter anderem Angestellter im öffentlichen Dienst und in einem Büro, Industrieller, Reporter, Missionar, Laienpriester und Aufseher für Sträflinge. Letzteres erscheint mir ein wenig abwegig.

Rivard (2003) dagegen schreibt, Usui habe regelmäßig Gefangene besucht, vermutlich als Teil seiner missionarischen Arbeit.

Shinpei Goto
Shinpei Goto 2
Darüber hinaus war er ab 1921 als Privatsekretär von Shinpei Goto angestellt, der damals Bürgermeister von Tokyo und später als Innenminister mit der Planung des Wiederaufbaus von Tokyo nach dem Kanto-Erdbeben (1923) beauftragt war.

Usui machte sich später als Geschäftsmann selbständig. Es wird berichtet, dass seine Geschäfte eine Weile gut liefen, er dann jedoch in Schwierigkeiten geriet. Er wandte sich wieder verstärkt dem Buddhismus zu.

1922 (andere sprechen von 1918/1919) begann er ein dreijähriges Training in Zen-Buddhismus. Zu dieser Zeit existierten viele verschiedene spirituelle Gruppen, die sich auch mit Heilung befassten. Eine davon war die 'Rei Jyutsu Kai', die noch heute existiert und aus sehr spirituellen Mönchen und Nonnen besteht. Usui war damals regelmäßiger Teilnehmer dieser Vereinigung.

Was brachte Usui dazu, all diese Dinge zu studieren, was war seine Antriebskraft? Hiroshi Doi, ein Mitglied der später gegründeten Usui-Gesellschaft (Usui Reiki Ryoho Gakkai), der eine zentrale Rolle bei der Erforschung der Geschichte des Reiki sowie der Vermittlung dieser Informationen in den Westen spielt, berichtet, dass Usui sich fragte, was der wirkliche Sinn des Lebens war. Er machte sich auf die Suche nach einer Antwort, bis er schließlich eine Erleuchtung hatte: Der Sinn des Lebens war „Anshin Rytsu Mei“, ein Zustand, bei dem der Geist vollkommen friedlich ist, und man ein Wissen darüber hat, was man mit seinem Leben anfangen soll, und sich von nichts und niemandem beirren lässt.








Meditation auf dem Berg Kurama

Für die nächsten drei Jahre bemühte sich Usui noch mehr, diesen Zustand zu erreichen. Er wandte sich schließlich an einen Zen-Meister und bat ihn um Rat, wie er diesem Ziel näher kommen könne. Der Meister antwortete: „Wenn Du es herausfinden willst, stirb!“ Usui verlor daraufhin die Hoffnung, dieses Ziel jemals erreichen zu können. Er begab sich daraufhin zum Berg Kurama und entschied sich, so lange zu fasten, bis er sterben würde. Andere Varianten dieser Geschichte klingen weniger dramatisch. Demnach begab Usui sich zum Berg Kurama, um 21 Tage lang zu fasten und zu meditieren – eine übliche buddhistische Praxis.


Dieser Platz auf dem Berg Kurama liegt 1200 m hoch und wird "Kinone Michi" genannt. 3

Im Tendai-Buddhismus gibt es eine Meditation namens „Lotus-Reue“. Usui war mit dieser Meditation vertraut und praktizierte sie vermutlich während seiner dreiwöchigen Einkehr.

Usuis Gedenkstein erwähnt diese Begebenheit. Danach spürte er, wie ein großes und starkes geistiges Licht in seinen Kopf eindrang. Er erlebte „Satori“, eine Erleuchtungs-Erfahrung.


Ein Ort der Ruhe auf dem Berg Kurama4
Rand (2002) schreibt darüber:
„Dieses Licht war die Reiki-Energie, die in Form einer Einstimmung zu ihm kam. Als dies geschah, dehnte sich sein Bewusstsein immer weiter aus, und er wusste, dass eine große Kraft von ihm Besitz ergriffen hatte.“

Reiki war also nicht etwas, was Usui von heute auf morgen in den Schoß fiel. Er war in vielen medizinischen, spirituellen und esoterischen Techniken bewandert, hatte Jahrzehnte seines Lebens damit verbracht, sein Wissen zu vertiefen und zu erweitern, bis er letztendlich sein ganz eigenes System entwickelte, um spirituelle Erleuchtung zu erlangen. Denn im Gegensatz zur herkömmlichen Auffassung, dass Reiki überwiegend eine Methode zur Behandlung Kranker ist, hatte Usui sein System vor allem zur Selbstbehandlung und -heilung entwickelt, als eine Art regelmäßiger, spiritueller Praxis.









Usui Do - Usui Teate

Es scheint so zu sein, dass Usui anfangs keinen Namen für seine Methode hatte. Von seinen SchülerInnen wurde es einfach „Usui Do“, d.h. der „Weg des Usui“ genannt. Möglicherweise später wurde Usuis Weg als „Methode, um persönliche Perfektion zu erreichen“ genannt. Noch andere meinen, Usui bezeichnete seine Methode als „Usui Teate“, „Usuis Methode des Handauflegens“. Der Begriff „Reiki“ kam offenbar sehr viel später auf und stammt wahrscheinlich gar nicht von Usui selbst, sondern von Hayashi oder einem anderen Mitglieder der Gakkai (s.u.).

Im  April 1922 eröffnete Usui sein erstes Trainingszentrum in Harajuku, Aoyama, Tokyo. Das Motto dieses Zentrums war: „Einheit des Selbst durch Harmonie und Balance“. Er hielt Vorlesungen und praktizierte dort Reiki. Von einigen Autoren wird dieses Zentrum als Usuis erste Reiki-Klinik bezeichnet (z.B. Rand, 2002).

Er nutzte ein kleines Handbuch, das Usui Reiki Hikkei, das er wahrscheinlich 1920 geschrieben hatte. Es enthielt die Reiki-Grundsätze (bei uns bekannt unter dem Namen „Reiki-Lebensregeln"), Meditationen und 125 Waka-Gedichte des Kaisers Meiji sowie Behandlungs-Anleitungen, genannt „Usui Ryoho Shishin“ (Deacon, 2003). Das Handbuch wurde von Petter 2001 unter dem Titel „Original Reiki-Handbuch des Dr. Mikao Usui“ veröffentlicht.

Es besteht Unklarheit darüber, ob Usui dies Handbuch wirklich selbst geschrieben hat, oder ob es nicht eher von
Hayashi stammte, der es möglicherweise im Auftrag von Usui fertig stellte, denn es existiert ein ähnliches Handbuch von Hayashi.


Waka ("Harmonischer Gesang") ist eine besondere Form der japanischen Poesie. Die Gedichte sind sehr kurz und bestehen aus 31 Silben. Kaiser Meiji (Kaiser Mutsuhito), wie viele seiner Vorgänger, war ein begeisterter Gedichteschreiber, der es auf 100.000 Gedichte während seiner Lebenszeit brachte.

Meiji
Kaiser Meiji 5
Er wurde am 3. November 1852 in Kyoto geboren. Er bestieg den Thron im Alter von 16 Jahren. Danach begann er eine umfassende Reformation des Gesellschaftssystems, die nach ihm benannte Meiji-Restauration. Von einer alten, aristokratischen Gesellschaft, in der die Kontrolle in den Händen der Feudalherren und ihrer Samurais lag, wurde Japan zu einer modernen Industrie-Gesellschaft umgewandelt.

Usui empfahl seinen Schülern, die Waka-Gedichte laut vorzutragen, als eine Art ersten Schritt auf dem Pfad der spirituellen Arbeit. Es ist offensichtlich, dass Usui ein großer Verehrer der Gedichte des Kaisers war. Auch die Lebensregeln werden dem Kaiser zugeschrieben. Hier eine kleine Auswahl von zwei Wakas aus der Feder des Meiji-Kaisers (aus: Usui/Petter, 2001):



Der Himmel

Hellblau und ohne Wolken
ist der weite Himmel heute.
Ach - wie gerne möchte ich
so einen Geist haben.


*

Das Wasser

Das Wasser passt sich an jede Form von Flasche oder Fass an.
Es scheint gehorsam zu sein, biegsam und nicht selbstbehauptend.
Aber Wasser kann selbst die härteste Klippe zerbrechen.
Darum - sei wie das Wasser: flexibel und gefügig, aber stark wenn es gilt.











Usui Reiki Ryoho Gakkai

Parallel zur Eröffnung der ersten Reiki-Klinik und -Schule wurde 1922 die „Usui Reiki Ryoho Gakkai“, die „Gesellschaft für das Heilen mit dem Usui-Reiki“ aufgebaut. Es besteht jedoch Unklarheit darüber, wer diese Gesellschaft gegründet hat. Petter (2001) sowie Rand (2002) sind der Auffassung, Usui habe die Gakkai selbst ins Leben gerufen. Bowling (2003) vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft erst nach dem Tode Usuis von einigen seiner älteren Studenten gegründet wurde. Usui wird als erster Präsident aufgeführt, möglicherweise wurde ihm dieser Titel posthum, also nach seinem Tode, als Ehrenbezeugung verliehen.

nach oben







Reiki wird bekannt

Usui lehrte Reiki in drei verschiedenen Graden. Die Grade zwei und drei waren jeweils in zwei Stufen unterteilt.

Es wird berichtet, dass er mehr als 2000 Menschen in Reiki, d.h. in den ersten Grad, einweihte.

Ungefähr 50 bis 70 SchülerInnen lernten den ersten Teil des 2. Grades, 30 nahmen am Unterricht für den zweiten Teil des 2. Grades teil.

Nur 17 Menschen wurden im 3. Grad, dem Shinpiden, unterrichtet, fünf buddhistische Nonnen, drei Marineoffiziere sowie neun andere Männer.

Bowling (2003) weist darauf hin, dass die Lehren Usuis als „Ronin“, d.h. „führerlos“ bezeichnet wurden. Dies hatte den Zweck, dass kein Mensch behaupten konnte, er hätte diese Methode entwickelt, um sie für sich zu beanspruchen. Somit wurde gewährleistet, dass Reiki jedem Menschen frei zugänglich war und auch bleiben würde. Dies wirft auch noch einmal ein ganz besonderes Licht auf den Versuch von Frau Furumoto, der derzeitigen „Großmeisterin“ der Reiki-Allianz, 1997 Reiki als Warenzeichen eintragen und damit schützen zu lassen. Glücklicherweise nahm sie nach einiger Zeit davon wieder Abstand.

In Usuis Trainingszentrum wurde Reiki unterrichtet, aber auch Heilbehandlungen gegeben, wie Bowling (2003) berichtet. Usui wurde durch seine Tätigkeit sehr schnell in ganz Japan bekannt.


nach oben





Das Kanto-Erdbeben

Kanto-Erdbeben
Kanto-Erdbeben 1923 6
1923 gab es in Kanto, das 50 Meilen von Tokyo entfernt ist, ein verheerendes Erdbeben, das Tokyo und Yokohama zerstörte. Das Erdbeben war eines der schlimmsten, das Japan je traf, mehr als 140.000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Mehrere tausend Gebäude stürzten ein, weitere wurden durch Brände, die danach durch die Straßen fegten, zerstört.


Rand (2002) schreibt: „Tausende von Menschen wurden obdachlos, viele andere wurden verletzt oder krank. Fast alle wurden durch dieses Ereignis traumatisiert. Es entwickelte sich ein riesiger Bedarf an Reiki, und Usui-sensei und seine Schüler arbeiteten Tag und Nacht, um zu helfen, so gut es ging.
Kanto-Erdbeben 1923
Kanto-Erdbeben 1923 7

1925 eröffnete Dr. Usui eine wesentlich größere Klinik in Nakano, Tokio, und er nahm seine Reisen quer durch Japan auf, um die Kunde von Reiki zu verbreiten. ... Weil er so viel Hilfe anbot, erlangte er Anerkennung durch die japanische Regierung, und man verlieh ihm die Kun San To-Auszeichnung für seine Verdienste an den Mitmenschen.“


nach oben





Reiki kommt zur Marine

Usui führte auch Behandlungen auf einem Marine-Stützpunkt durch. Dort traf er eine Gruppe von Kaiserlichen Offizieren, die später seine Studenten wurden, darunter Chujiro Hayashi, der für die Verbreitung des Reiki im Westen sorgte.

Die anderen beiden Kaiserlichen Marineoffiziere hießen Jusaburo Gyuda/Ushida und Ichi Taketomi. Es wird ferner von 18 jüngeren Marineoffizieren berichtet, die ebenfalls in Usuis Schule gingen.

Es gab einigen Widerstand unter den SchülerInnen Usuis darüber, dass er Marineoffizieren in seine Lehre einführte. Nichtsdestotrotz fuhr Usui fort, die Offiziere zu unterrichten. Er ging sogar so weit, sein System zu modifizieren, da z.B. Hayashi wenig Interesse an den spirituellen Aspekten des Reiki zeigte. Hayashi war Christ, sein Hauptaugenmerk lag auf der Behandlung mit Reiki, weniger auf der regelmäßigen spirituellen Praxis zum Zwecke der Selbstheilung und Erleuchtung.

Dies erklärt, warum das Reiki, das später in den Westen kam, sich so sehr von dem System unterschied, das Usui zunächst entwickelt hatte. Offenbar ließ Hayashi vieles unter den Tisch fallen, was ihm möglicherweise aufgrund seines Glaubens oder seiner Interessen nicht entsprach. Das im Westen bekannte „Usui-System der natürlichen Heilung“ würde besser als „Hayashi/Takata-System der natürlichen Heilung“ bezeichnet werden!

King (ohne Jahresangabe) schreibt dazu: „Usui veränderte daraufhin seine Lehren, um den Wünschen seiner neuen Schüler zu entsprechen. Da Dr. Hayashi - und möglicherweise auch die anderen Marineoffiziere - Schwierigkeiten hatten, die Energien zu erfahren, führten Usui und sein langjähriger Schüler Eguchi etwas Neues in sein System ein: die Symbole, die den westlichen Reiki-Praktizierenden so vertraut sind.“

Usui starb am 9. März 1926 im Alter von 62 Jahren in Fukuyama an einem Gehirnschlag. Er ist auf dem Friedhof des Saihoji-Tempels in Tokyo begraben.

Usuis Grab auf dem Saihoji-Friedhof
Grab der Familie Usui mit Gedenkstein 8

nach oben







Literatur:

Bowling, Andrew: The Story of Mikao Usui. 2003.
Webadresse: Reiki History

Deacon, James:  The Usui Treatment Guidelines.  2003.
Webadresse: All Energy-Therapies Web

King, Taggart: The History of Reiki. Ohne Jahresangabe.
Webadresse: Reiki Evolution

Rand, William Lee: Reiki in der östlichen Welt, in: Das Reiki-Kompendium – Ein umfassendes Handbuch über das Reiki-System.Walter Lübeck, Frank Arjava Petter, William Lee Rand. Windpferd, Aitrag, 2. Auflage 2002
Webadresse: International Center for Reiki Training

Rivard, Rick: An April, 1986 Article From a Japanese Magazine. 2001
Webadresse: Threshold Reiki

Rivard, Rick: Reiki in Japan. 2003
Webadresse: Threshold Reiki

Usui, Mikao, Petter, Frank A. (Hrsg.): Das Original Reiki-Handbuch des Dr. Mikao Usui.  Windpferd, Aitrang, 3. Auflage 2001.
Webadresse: Reiki Dharma


Bildnachweis:

1. © Ninoslav Safaric, 1997, mit freundlicher Genehmigung von Pam Myers.
Webadresse:  "The Missouri Reiki Page"

2. Quelle: The Tokyo Institute for Municipal Research.

3. © Edward Seerden: A Visit to Japan: The Saihoji Temple and the Kurama Mountain.
Eine sehr schöne Seite, auf der Edward Fotos von seinem Besuch am Grab Usuis und auf dem Berg Kurama veröffentlicht hat.

4. © Edward Seerden: A Visit to Japan: The Saihoji Temple and the Kurama Mountain.

5. Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Mutsuhito

6. Quelle: Popular Rights Movement - Great Kanto Earthquake

7. © Peter Kengelbacher. Great Kanto Earthquake 1923.

8. © Edward Seerden: A Visit to Japan: The Saihoji Temple and the Kurama Mountain.


nach oben


© Stefanie Rappat, 2004 – 2008.